In der neu geschaffenen Firmament-Sauna genießen die Besucher bei angenehmen 55° C Projektionen von Sternbildern, Planeten, Mond- und Sonnenfinsternissen untermalt von klassischen Klängen. Die 90° C heiße, mit Weidengeflecht verkleidete Kelten-Sauna ist dagegen eher für kürzere Aufenthalte ausgelegt. Mit dem erhöht stehenden Kelten-Thron ist sie die "Krönung" eines jeden Saunabesuchs. Zwischen den beiden mit Reet gedeckten, kegelförmigen Saunen erhebt sich eine außergewöhnliche Steinlandschaft mit tosenden Wasserfällen, erfrischenden Regenduschen und einem quellwassergespeisten Wildbach, die zu einer stilechten Erfrischung nach dem Saunieren einlädt.
Was beim keltischen Originalbauwerk in Millionen von Arbeitsstunden mit reiner Menschenkraft über einen Zeitraum von weit über 1000 Jahren entstand, wurde in Erding in der Rekordzeit von nur vier Monaten zum Leben erweckt. Über 130 Experten und Künstler aus den unterschiedlichsten Handwerksberufen, Planer und Architekten arbeiteten Hand in Hand.
Als Vorbild der Planung für die neue Ruheoase nutzte der renommierte Architekt Josef Wund das steinzeitliche Stonehenge. Wund ist auch für das bereits bestehende Entspannungsparadies der Thermenwelt Erding verantwortlich.
Das ‚Erdinger Stonehenge“ besteht aus 30 Blöcken italienischen Vulkangesteins, von denen jeder etwa vier Meter hoch und 17 Tonnen schwer ist. Die im Kreis angeordneten so genannten Megalithe (griechisch= „große Steine“) bilden das Tragwerk des originalgroßen, mit massiven Holzstämmen überdachten Ruheraums. 123 zusätzliche Liegeplätze wurden für die Gäste im glasumfassten Innenraum geschaffen. In dessen Mitte, beim Original als Altarraum bezeichnet, befindet sich nach altem Vorbild eine lodernde Feuerstelle, die eine besondere Atmosphäre für Entspannung und Wohlbefinden schafft. |