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Die Energie und Baumesse
"Umwelt 2006" macht
vom 28. - 30 April 2006
Station in Erding

Energie- und Baumesse in Erding
90 Aussteller zeigen Umweltkompetenz der Region
Die Erdinger Eishalle wird im Jahr 2006 erneut zum Messestandort: Vom 28. bis zum 30. April findet dort die "Umwelt 2006", eine Energie- und Baumesse mit etwa 90 Ausstellern, statt. Veranstalter ist die Kemptener Firma Mattfeldt & Sänger, die sich auf die Organisation kleiner Regionalmessen spezialisiert hat. Erwartet werden etwa 3000 bis 5000 Besucher.
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Energie- und Baumesse in der Eissporthalle

Artikel aus der Erdinger SZ vom 12.10.2005

Dabei soll die Messe in Erding stark von regionalen Ausstellern geprägt sein. "Aussteller und Besucher kommen idealerweise aus einer Region", so Firmenvorstand Peter Schweinberger gestern bei einem Pressegespräch. Etwa zwei Drittel der Firmen, die sich auf der Messe präsentieren, werden voraussichtlich aus Erding oder der nahen Umgebung stammen, erläuterte er.
Abgedeckt werden soll eine Vielzahl von Themen: zukunftsorientiertes Bauen, Renovieren und Sanieren, die Nutzung und Speicherung regenerativer Energien, der schonende Umgang mit Ressourcen oder auch das Thema umweltgerechte Mobilität. Bereits jetzt sind nach Angaben Schweinbergs 38 der insgesamt 103 Messestände verkauft. Gebucht werden können Stände der "Umwelt 2006" in Erding auch im Internet.
Ergänzt wird die Ausstellung, die in der Eishalle und auf dem angrenzenden Freigelände stattfinden wird, durch Fachvorträge. "Das ist keine normale Verbraucherausstellung, eher eine Fachschau", so Schweinberg. "Hüpfburgen und Luftballlons" werde es daher eher nicht geben. Wie die Erfahrungen bisher gezeigt hätten, kämen auf die Messe aber vor allem Besucher, die sich sehr lange und intensiv informieren wollten. Sollte sich die Messe als Erfolg erweisen, könne man sich vorstellen, künftig im Jahres- oder Zweijahresrhythmus nach Erding zu kommen. Erdings Bürgermeister Karl-Heinz Bauernfeind bezeichnte das Motto der Messe als "hochaktuell". Jeder, der einen Neubau oder Umbau plane, müsse sich automatisch auch mit dem Thema Energiesparen beschäftigen. "Die hohen Energiekosten kommen unserem Geschäft entgegen", räumte auch Peter Schweinberg ein.
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Neue Messe bedeutet viel Neuland für die Stadt

Artikel aus dem Wochenblatt vom 26.10.05
Ganz im Zeichen der Umwelt soll Erding am letzten Aprilwochenende kommenden Jahres stehen. Dann dann steigt in der Eissporthalle "Umwelt 2006: Die Energie- und Baumesse", und zwar exakt vom 28. bis 30. April.
90 Aussteller sollen sich an den drei Tagen rund 3000 bis 5000 Besuchern stellen. "Wir wollen die Besucher unverbissen ans Thema Umwelt heranführen", sagt Peter Schweinberg, Vorstand des Veranstalters Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG aus Kempten.
Knapp die Hälfte der Stände waren Schweinberg zufolge bis Mitte Oktober bereits verkauft. Für ihn kein Wunder. Gerade in Zeiten hoher Energiepreise "werden Kunden und Interessenten in unsere Messen geradezu getrieben". Seit 1990 ist die kleine Aktiengesellschaft aus dem Allgäu im Messemetier aktiv, veranstaltet ihrem Chef zufolge mit 40 bis 50 Mitarbeitern pro Jahr 40 bis 50 Messen.
Im Umkreis von etwa 50 Kilometern um einen geplanten Messestandort werden laut Schweinberg konzentriert Firmen angesprochen, ob sie mitmachen wollen. Ein Stück Firmenphilosophie der Messemacher: "Besucher- und Ausstellerkreis müssen sich regional decken. Dafür betreiben wir persönliche Acquise."
"Keine Hüpfburgen und keine Luftballons" erwarten die Besucher. Ohnehin sei mit "konzentriertem Fachpublikum" zu rechnen, das länger in der Eissporthalle bleibt, um sich detailliert zu informieren. Eine Fachmesse ist's also, die im Frühjahr kommenden Jahres ihre Pforten öffnet und damit in mehrerlei Hinsicht Neuland für Erding.
Das ist auch Erdings Bürgermeister  Karl-Heinz Bauernfeind bewusst: "Ich bin gespannt, wie sich die Sache entwickelt. Wir haben ja erst gesehen (bei der Leistungsschau, Anm. d. Red.), dass die Eishalle für eine derartige Messe geeignet ist." Schweinberg lobt denn auch artig die Stadtverwaltung: "Die Türen für unsere Idee waren weit offen."
Nur seine Erwartungen in Erding zukünftig möglicherweise jährlich eine Umweltmesse aufziehen zu können, bekamen einen kleinen Dämpfer. Günther Pech, bei der Stadt für Wirtschaftsförderung zuständig, favorisiert angesichts der bereits erfolgreich gestarteten "Konkurrenz" Leistungsschau im Frühjahr eher einen Zwei-Jahres- Rhythmus für's Thema Umwelt.


Weitere Informationen zur "Umwelt 2006 Erding"

Erdings Erster Bürgermeister Karl-Heinz Bauernfeind beurteilt die ökologische Modernisierung positiv: "Wer heutzutage Begriffe wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer noch für leere Phrasen hält, muss sich darüber im Klaren sein, dass sich moderne Umwelttechnologie in barer Münze auszahlen kann. Ein Aspekt, der in Zeiten steigender Ölpreise und Lebenshaltungskosten allemal eine Überlegung wert ist."

Dies ist auch der Grund, weshalb Bauernfeind die für 2006 geplante Umweltmesse in Erding ausdrücklich begrüßt: "...mit der "Umwelt 2006" ist in Erding eine Messe zu sehen, die so zukunftsweisend ist wie sonst nur wenige Veranstaltungen dieser Art."

Die hochkarätige Fachmesse richtet sich an private und professionelle Immobilienbesitzer, Sanierer und Renovierer. Die Schwerpunktthemen sind:

  • Zukunftsorientiertes Bauen, Renovieren und Sanieren
  • Nutzung und Speicherung regenerativer Energien
  • umweltgerechte Mobilität
  • schonender Umgang mit Ressourcen
  • Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen
  • Förderung und Finanzierung

Veranstalter ist die Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG, deren Messereihe "Umwelt" an dreißig Standorten in Deutschland vertreten ist.

Warum diese Umweltmessen allerorten zu Publikumsmagneten werden, erklärt das Unternehmen: "Aussteller und Besucher kommen aus der gleichen Region. Das bedeutet direkte Kommunikation, vom ersten Gespräch auf der Messe bis zum fertigen Auftrag. Dazu kommt, dass wir die wesentlichen Themen mit Fachvorträgen untermauern. Ein interessierter Messebesucher erhält so eine tief greifende Information. Übrigens ist der Messebesuch und die Vorträge kostenlos!"

Geld sparen mit neuen Energien
Die Energie und Baumesse "Umwelt 2006" in Erding

Die Explosion der Ölpreise hat ihren Zenit überschritten. Von Anfang September bis Anfang Oktober sind die Rohöl-Weltmarktpreise von 68 US-$ pro Barrel auf 61,30 US-$ gesunken. Dies ist kein Grund zur Beruhigung, denn im Vergleich zum Vorjahr liegt dieser Preis um mehr als 18 % übner dem Spitzenpreis von knapp 52 $ Ende Oktober 2004. Und eine langfristige Rückkehr zum früheren Preisniveau erscheint mehr als fraglich.

Klaus Töpfer, Chef der Umweltbehörde der Vereinten Nationen glaubt jedenfalls nicht mehr, dass Rohöl noch einmal preiswerter wird; er ruft zur Abkehr vom Öl auf. Dies sei wirtschaftlich und umweltpolitisch eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft.

Die erneuerbaren Energien beinhalten eine ganze Reihe von Energiearten, die aus den Enegieangeboten von Sonne, Wind, Wasser, Bimasse und Geothermie, also Erdwärme, gewonnen werden.

Mit dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) hat der Gesetzgeber in Deutschland der Forderung - weg vom Öl - Nachdruck verliehen und den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf rund 10 % gesteigert. (Quelle: PM des BMU Nr. 150/05) Diese positive Bilanz wirkt sich vor allem im Klimaschutz aus; 70 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr werden vermieden. Die erneurbaren Energien sind aber auch ein wichtiger Wirtschaftfaktor. Die Unternehmen der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland prognostizieren in den nächsten Jahren deutlich steigende Umsätze und zusätzliche Arbeitskräfte. In den Teilbereichen Photovoltaik sowie Biomasse erwarten die befragten 1100 Unternehmer bis 2010 eine Verdoppelung der Arbeitsplätze. In allen Sparten der erneuerbaren Energien werden hoch qualifizierte Arbeitskräfte benötigt, hierzu werden eine Reihe neuer Berufsfelder, sowie Ausbildungs- und Studiengänge geschaffen.

Experten sehen neben dem Fortschritt der erneuerbaren Energien ein riesiges Entwicklungspotential in der Reduzierung des Energieverbrauchs durch Energiesparmaßnahmen, die durch technische Lösungen und den Umgang mit den vorhandenen Energien wirken. Diese Lösungen wirken vor allem auf dem Bausektor. Durch zukunftsorientiertes Bauen und energieeffizientes Renovieren werden High-Tech-Lösungen und Materialien der praktischen Nutzung zugeführt.

zuletzt aktualisiert:

SM Pech

erstellt von:

SM Pech

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