Quelle: Erdinger SZ vom 5. Juni 2007 (Auszug) Seit langem hatten sich die Stadt und der Zweckverband für Geothermie bemüht, das Angebot an der Therme durch ein Hotel zu erweitern. Im vergangenen Jahr hat man schließlich einen Partner gefunden: Robert Rogner, der bereits exklusive Thermenhotels und -resorts in Österrreich, Ungarn und sogar Albanien realisiert hat. Inzwischen hat der Bebauungsplan für den Komplex an der Therme die letzten Hürden genommen. "Wir stehen in Startlöchern", so der Unternehmer. Man habe bereits eine Besitzgesellschaft und eine Betriebsgesellschaft gegründet und eingetragen. An Eigenkapital bringt Rogner 2,3 Millionen Euro mit. 14 Millionen sollen als Kredite aufgenommen werden. Was die übrige Summe betrifft, wird hier auch der Zweckverband für Geothermie bei der Finanzierung mitwirken. Geplant ist der Baubeginn laut Rogner im September. Er rechnet mit einer etwa 16-monatigen Bauzeit. Auch in den Augen des Erdinger Bürgermeisters Karl-Heinz Bauernfeind ist der Projektstart im Herbst realistisch. Er sei "natürlich hocherfreut" über den Fortschritt des Hotelprojekts, so Bauernfeind. Das Hotel-Konzept sei überzeugend, "und wenn da kein Hotel hinpasst - wo dann überhaupt?" Den Erdingern und den Hotelbesuchern verspricht Rogner "ein ganz tolles Haus". Ausgestattet soll es allein mit Naturprodukten, Kunststoffe sind tabu. Sein Baumaterial will Rogner von seinem eigenen Berg, dem Mittagskogel, beziehen: "Da stehen die tollsten Lärchen, aus denen man beispielsweise Fußböden und Betten machen kann", erzählt er begeistert. Doch auch altes Holz wird in dem neuen Hotel verarbeitet. Rogner hat noch Holz von alten Bergbauernhöfen übrig, die er vor einigen Jahren aufgekauft hat. "Ich kombiniere moderne Architektur mit alten Materialien", so Rogner. |