Am 17. November 2006 wurde die zivile Einrichtung feierlich eingeweiht. Mit dabei waren hochrangige Vertreter der Luftwaffe - mit dem Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, Generalleutnant Heinz Marzi, an der Spitze -, der MTU sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft Erdings.
Für die Instandhaltungsarbeiten in Erding stehen in der Halle 456 insgesamt 8.500 qm zur Verfügung. Deutschlands führender Triebwerkhersteller hatte die Räumlichkeiten im Februar übernommen, vier Monate lang umgebaut und die Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht. Im Frühsommer wurden die Instandhaltungsarbeiten aufgenommen und bereits im Juli verließ das erste generalüberholte Tornado-Triebwerk die Werkshallen.
Insgesamt arbeiten in der MTU-Betriebsstätte 70 MTUler, 34 Soldaten und 25 zivile Bundeswehrangehörige. Betreut wird neben dem Tornado-Antrieb RB199 auch das Hubschrauber-Triebwerk RR250-C20. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen des Kooperativen Modells, einer neuen Art der Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und MTU.
Die MTU Aero Engines ist mit weltweit 6.700 Mitarbeitern Deutschlands führender Treibwerkhersteller und einer der Großen der Branche. Sie ist der Systempartner für fast alle Luftantriebe der Bundeswehr und nimmt technologisch einen Spitzenplatz ein. |