Die Indoor-Spielhalle wird sich nach den Worten von Peter Leuther, einem der drei künftigen Betreiber, am Konzept des Bamboolandes orientieren, von dem es alleine in Berlin drei Anlagen gibt. Adressaten dieses Angebotes sind Kinder zwischen drei und vierzehn Jahren. Sie können sich auf Trampolins, bei Bewegungsspielen oder an einer Kletterwand austoben.
Das Konzept orientiert sich am steigenden Gesundheitsbewußtsein. Bewegung, Aktion und Kommunikation stehen im Vordergrund. Die gesundheitsbewußte Ausrichtung werde sich auch in der Gastronomie in der Halle bemerkbar machen. Doch müssen sich die Kinder und Jugendlichen keine Sorgen machen, dass sie sich ausschließlich an Sprossensalat und Gemüseküchlein sattessen müssen. Denn auch Peter Leuther weiß: "Ganz ohne Pommes geht es nicht." Aber auch hier wird auf eine gesundheitsbewusste Zubereitung geachtet: Im Bambooland in Berlin werden beispielsweise Fleisch- und Kartoffelprudukte in einer fettfreien Friteuse zubereitet.
Im Bauausschuss ging der Antrag ohne Gegenstimme durch. Zwei Einschränkungen gibt es dennoch: Die 60 Parkplätze müssen eingegrünt werden. Und die auffällige Werbeanlage an der Front der Halle darf nicht höher als die Dachkante ausfallen. Die Indoor-Spielhalle soll direkt neben der S-Bahn-Linie gebaut werden, unmittelbar neben dem Einrichtungshaus Irland. 40 mal 50 Meter misst die 7,50 Meter hohe Halle. |