In der beiliegenden Liste sind die jeweils besten Maßnahmen aller teilnehmenden Betriebe kurz dargestellt.
Die Verbesserungen erstrecken sich über alle umweltrelevanten Bereiche wie Energie, Wasser und Abfall. Durch die Maßnahmen wird nicht nur die Umwelt entlastet, es werden auch die Kosten bei den beteiligten Unternehmen gesenkt.
Insgesamt werden die dargestellten besten Maßnahmen voraussichtlich Einsparungen in Höhe von etwa 260.000 Euro pro Jahr erzielen. Diese Einsparungen werden mit jeweils einer Maßnahme erreicht. Viele der Maßnahmen rechnen sich innerhalb des ersten Jahres. Darüber hinaus hat jedes Unternehmen 10 bis 20 weitere Maßnahmen in der Planung oder bereits umgesetzt. Bei einigen Maßnahmen sind die Einsparungen und Kosten noch nicht bezifferbar.
Was wird bei ÖKOPROFIT gemacht?
ÖKOPROFIT dient der Erarbeitung von Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltbelastungen bei gleichzeitiger Kostenreduzierung. Dies wird erreicht durch den Erfahrungsaustausch in den gemeinsamen Workshops sowie Beratung vor Ort durch externe Umweltberater. Bei den Maßnahmen handelt es sich um technische und organisatorische Maßnahmen sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung der Mitarbeiter für Umweltfragen.
Mit der Zwischenbilanz am 22.03.2006 geben die Unternehmen Einblick in die bisher behandelten Themen und erarbeiteten Maßnahmen. In jedem Unternehmen entstand ein Maßnahmenkatalog aus 10 bis 20 Maßnahmen, wovon nur eine ausgewählte Maßnahme im 7. Workshop vorgestellt wird.
Bei den Workshops sowie bei allen Unternehmen wurden beispielsweise folgende Themen behandelt und Maßnahmen umgesetzt:
- Ermittlung: Wo entstehen Umweltauswirkungen und welche Kosten sind damit verbunden, wie viel verbrauchen vergleichbare Institutionen ?
Weitergabe dieser Daten an die Mitarbeiter zur Sensibilisierung (z.B. „Bei uns wird soviel Strom verbraucht wie in 500 Vier-Personen-Haushalten“)
- Klärung der Frage „Was kostet die Entsorgung einzelner Abfälle?“ (z.B. Kartonagen).
Durch Vergleiche innerhalb der Teilnehmerrunde wurde beispielsweise festgestellt, dass einige Teilnehmer für Kartonagen Erlöse erzielen, während andere dafür Entsorgungskosten bezahlen.
- Festlegung von Abschaltregelungen bei der EDV. Bereits in Pausen von mehr als 15 Minuten lohnt es sich, den Monitor abzuschalten. Je nach Rechner hat der Monitor einen Anteil von bis zu 80 % am Gesamtstromverbrauch des Rechners.
- Nachrüstung energiesparender Beleuchtung (z. B. elektronische Vorschaltgeräte; damit können Leuchtstoffröhren schon bei kurzen Pausen abgeschaltet werden, ohne deren Lebensdauer zu beeinträchtigen).
- Nachrüsten von Wasserspararmaturen: Im Vergleich zu herkömmlichen Perlatoren sparen spezielle Spar-Perlatoren nochmals bis zu 30 % Wasser ein. Durch den Einsatz von Infrarot-gesteuerten Armaturen (Wasserhähne, Urinale) kann bis zu 70 % Wasser gespart werden.
Nachfolgend jeweils eine ausgewählte Maßnahme aus den Maßnahmenkatalogen der einzelnen Unternehmen: |